Fremde Gefährten

Dein Blick ist leer und abgelenkt.
Du bist da, aber nicht hier.
Mein Herz fühlt sich einsam und abgelegt.
Ich bin hier, aber nicht da.

Nichts wünsche ich mir mehr,
als deine Begierde, deine Liebe.
Doch wir reden nur und reden.
Seit Monaten kein Garten Eden.

Du lebst in deiner Welt.
Ich lebe in meiner.
Du wünscht dir Ruhe und Frieden.
Ich wünsche mir Friede und Freude.

Mein Kampf um deine Gunst erschöpft mich.
Ich sitze vor dir mit Tränen im Gesicht.
Du nennst mich deine Drama-Queen.
Aber erkennst nicht den Grund der Trän‘.

Dich stört nichts.
Du kennst es nicht anders.
Mich stört einiges.
Ich möchte es anders.

Und so stecke ich fest in meinen Gefühlen.
Die Kraft des Redens ist vergeudet.
Wir sind Gefährten und uns doch so fremd.
Leben nebeneinander und doch getrennt.

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Hab nichts als meinen Mut

Weiß nicht, wohin ich gehöre.
Weiß nicht, was ich kann.
Weiß nicht, wer ich bin
und wer mir das alles sagen kann.

Kann vieles ein bisschen,
gefühlt nichts wirklich gut,
aber eins weiß ich sicher,
woran es mir nicht fehlt,
ist mein Mut!

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Das Herz

Es ist nur mein Herz,
’s ist ziemlich klein.
Doch es schlägt unermüdlich,
’s ist nicht allein.

Behandle es gut,
’s ist so zerbrechlich.
Hat viel zu viel erlebt,
’s ist nicht mehr jungfräulich.

Es hat schon geliebt,
’s ist verletzt worden.
Doch es ist ein Kämpfer,
’s ist mit Hoffnung geboren.

Nimm mein Herz,
’s ist ziemlich klein.
Doch es schlägt schneller,
’s ist gerade dein.
Das Herz weiterlesen

Tischlein deck dich

Lange war es ruhig auf meinem Blog.

Das Studium und die Arbeit hatten mich ziemlich im Griff.

In der freien Zeit habe ich (mit Unterstützung von Freunden) aus einem alten verstaubten Esstisch einen Couchtisch gezaubert.

Jahrelang stand der Tisch einsam und verlassen auf dem Boden unseres Mehrfamilienhauses. Keinem im Haus gehörte er. Das musste sich ändert. Tischlein deck dich weiterlesen

Lehrredaktion Print: Neue Nachbarn

An dem Thema Flüchtlingskrise kommt dieser Tage niemand mehr vorbei.

Viele Meinungen und Ansichten treffen aufeinander und es gibt viel Gerede.

Wir von der Lehrredaktion Print der Hochschule Magdeburg-Stendal, haben uns dazu Gedanken gemacht und stellen Zahlen, Daten und Fakten für Sachsen-Anhalt und Magdeburg zusammen.

So hatte ich das Glück, mit unserer Hochschulrektorin über ein sehr neues und bisher einmaliges Projekt zu sprechen.
Unsere Hochschule ermöglicht unbürokratisch ein Studium für Geflüchtete.

Schaut euch unser Magazin Neue Nachbarn an und lasst mir mal eure Meinung dazu hier.

Vielen Dank 🙂

Kopf aus und Fernseher an

(Glosse für den Studiengang Journalismus, Statistikdaten von statista.de)

Haben Sie Kinder? Nein? Doch bestimmt, wie steht es denn zum Beispiel um ihren Fernseher? Im Jahr 2014 haben sich 8,12 Millionen Deutsche einen neuen zugelegt und dafür 4,51 Milliarden Euro auf den Tisch gelegt. Und nicht nur das, sie verbringen auch durchschnittlich 195 Minuten am Tag mit ihm. Das sind sage und schreibe 3,25 Stunden pro Tag. Das ist mehr Zeit, als so mancher mit seinem Partner oder seiner Partnerin verbringt, geschweige denn, mit dem Kind oder den Kindern. Ja so ein Fernseher ist schon eine tolle Erfindung. Man verbringt viele Stunden mit ihm. Er zeigt was man will. Er widerspricht nicht. Da kann doch die Alte getrost in der Küche oder der Alte im Garten bleiben. Kopf aus und Fernseher an. Genügend Sendungen gibt ja es dafür. Ob sich zur Primetime halbnackte Z-Promis im Junglecamp zum Affen machen, Menderes das hundertste Mal bei DSDS mitmacht oder uns eine 20-jährige dreifach Mutter bei RTL II erklärt, das in Erdbeerkäse mehr Vitamine sind als in handelsüblichem Obst. Wir haben die Wahl zwischen Verdummungs-TV, Verblödungs-TV und natürlich Verarsche-TV. Aber mal ehrlich, wollen wie das? Täglich überfluten uns die Privatsender mit minderwertiger Unterhaltung. Ob früher alles besser war? Man weiß es nicht. Im Nachmittags-TV liefen aber Serien wie Knight Rider, A-Team oder Mc Gyver. Erinnern Sie sich? Heute laufen auf RTL die Trovatos, auf SAT.1 Mein dunkles Geheimnis und auf RTL II der Trödel Trupp. Wobei letzteres neben diesen ganzen Pseudodokusoaps ja noch das erträglichste ist. Knapp 70 Prozent aller Deutschen schalten täglich den Fernseher ein. Warum? Weil es auch draußen einfach nichts mehr zu entdecken gibt. Warum sich anziehen und vor die Tür gehen, wenn man doch genüsslich zu Hause im Sessel sitzen kann und anderen dabei zuschauen kann, wie sie etwas erleben. Das Messi-Team räumt dreckige Häuser auf. Eva Brenner richtet die 4-Wände neu ein und hat immer tolle Bastelideen. Man muss also nicht mal mehr selber denken. Shopping Queen zeigt uns was wir anziehen können. Guido sagt uns, was bei welcher Figur gar nicht geht. Und wenn wir es jetzt schaffen würden aus dem Sessel aufzustehen, könnten wir uns sogar neue Klamotten selber aussuchen. Aufstehen und selber mal in die Stadt fahren um sich neu einzukleiden. Vielleicht ja sogar mit dem Partner. Der würde dann wahrscheinlich mal die 3,25 Stunden Aufmerksamkeit bekommen, die sonst für den bunten Flimmerkasten draufgehen. Und mal ganz nebenbei, weiß der doch bestimmt am besten, was uns steht oder nicht. Schließlich muss man sich ja den ganzen Tag optisch auch ertragen können. Ach nein, ich vergaß, der Fernseher läuft ja noch.

Der Herbst naht…

Mit langsamen Schritten nähern wir uns der kalten Jahreszeit.

Die Tage werden kürzer, die Nächte länger, das Wetter ungemütlicher, dafür das Heim umso gemütlicher.
Zeit, sich Gedanken über passende Herbst-Gerichte zu machen.

Vor einigen Jahren habe ich eine Kürbissuppe probiert und fand das nicht wirklich lecker.
Aber nun musste ich meine Meinung ändern.
Vor ein paar Monaten kostete ich ein Kürbispuree, zubereitet von der Mutter meines besten Freundes und siehe da, es schmeckte.

Für mich hieß das, einfach mal selber den Kochlöffel zu schwingen und mich an
einer Kürbis-Karotten-Kartoffel-Creme-Suppe zu versuchen.
Was für ein langer Name…

Geben wir dem Baby einen neuen: 3KC-Suppe mit Lachshäppchen. 🙂

Die Zubereitung geht unglaublich schnell und einfach, ohne viel Aufwand.

PicsArt_1442261815335 Der Herbst naht… weiterlesen

Express DIY: Haarband

Am Mittwoch geht es nach Polen zum Woodstock Festival. 🙂

Ich bin eine Frau. Naja… und wir Frauen wollen doch auch auf einem Festival ein bisschen schön aussehen… (soweit das möglich ist)

Viel Geld soll der Kopfschmuck aber nicht kosten, da ja auf einem Festival auch viel kaputt gehen kann.

Kurzum habe ich mir aus den alten Satinschnüren meiner Ballettschuhe und einem Zopfgummi ein Haarband zusammengenäht. PicsArt_1437841802060

Geht Ruckzuck.

Was ihr braucht:

Band (Schnürsenkel, Stoff-Geschenkband usw.)
Haargummi (möglichst noch nicht ausgeleiert)Schere
(Stecknadel)
Nadel und Faden

Anstecker für den besonderen Look Express DIY: Haarband weiterlesen

Kampf dem Hortismus

mit Jacqueline Görke und ihrem Upcyclinglabel

Immer mehr, immer billiger – dieses Motto hat langsam ausgedient. Die nächste Revolution findet im Kleiderschrank statt. Retour-Mode ist im Kommen. Die Mode soll dabei trotzdem gut aussehen, sozial gerecht und nachhaltig produziert werden. Auch in Magdeburg ist der Gedanke der Nachhaltigkeit angekommen. Endlich! Ressourcen schonen und an unsere Nachfahren denken, ist das (neue) A und O.

Jacqueline
Foto: Martin Kühnel

Dieser Aufgabe hat sich auch Jacqueline Görke verschrieben. Mit ihrem Modelabel liebeswert.Design setzt sie ein Zeichen gegen den Hortismus. Aus alten Schrankhütern zaubert sie neue liebenswerte Teile und schenkt ihnen damit ein zweites Leben.

Als ich Jacqueline treffe, hat sie ihre blonden Haare zu einem Zopf gebunden, ein schwarzes Hipster-Nasenfahrrad thront in ihrem Gesicht. Mit einem strahlenden Lächeln empfängt sie mich in ihrem kleinen Laden. Überall hängen ihre liebenswert kreierten Einzelstücke an genauso einzigartigen Haken. So ist zum Beispiel ein riesiger Ast in der linken Ecke des Raumes befestigt, an dem auf Bügeln ihre Kreationen aufgereiht sind. Vom Eingang bis zu Kasse erstreckt sich an der Wand eine Reihe aus Europaletten. Auf diesen liegen die Teile, die noch auf ihre Umwandlung warten. It’s magic.

So eine Umwandlung geht natürlich nicht wie bei Marijke Amado in der Mini Playback Show.

– Hinein in die Zauberkugel und hinaus aus der Zauberkugel – Kampf dem Hortismus weiterlesen

Im Sonnenuntergang von New York nach Stintino

Gregor Meyle spielte in der Festung Mark Magdeburg.

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http://www.gregor-meyle.de/pressefotos/

Einige von euch kennen Gregor Meyle aus der VOX-Sendung „Sing meinen Song“.
Im Jahr 2014 lud Xavier Naidoo erstmalig nach Südafrika ein. Bei „Sing meinen Song“ – wie der Name es schon sagt, tauschen die Interpreten die Rollen. Im letzten Jahr tauschten Sarah Connor, Roger Cicero, Sascha, Sandra Nasic, Xavier Naidoo und eben Gregor Meyle ihre Lieder. Niemand hätte beim Lauschen vermutet, dass Gregor vorher noch sehr unbekannt war. Er stand keinem der Künstler in irgendetwas nach. Seine jugendlich frische Stimme und seine hauchige berührende Stimme verliehen jedem Song seine besondere Note.

Gregor macht nicht erst 2014 Musik.
Bereits Ende 2007 nahm er bei „SSDSDSSWEMUGABRTLAD“ (Stefan sucht den Superstar, der singen soll, was er möchte, und gerne auch bei RTL auftreten darf!) teil. Wie ihr schon richtig vermutet, war diese Show initiert von Stefan Raab. Gregor musste sich nur Stefanie Heinzmann geschlagen geben und wurde somit zweiter. Im Sonnenuntergang von New York nach Stintino weiterlesen